AC HERDECKE
e.V. im ADAC

Rallye Training Österreich

Am 10.09.22 stand für mich ein Rallye Training in Österreich an, dass meine Frau mir zum 30. Geburtstag geschenkt hatte.

Damit sich die weite Anfahrt auch lohnt wurde in den Tagen davor ein ausgiebiger Urlaub in Ungarn geplant der uns auch in viele andere Länder führte.

Am Samstag war es dann soweit, nach der Anreise aus Ungarn begannen wir morgens mit der Theorie des Rallye driften, hierbei wurde uns erklärt wie ein Kurveneingangsdrift, der im Gegensatz zum Kurvenausgangsdrift einen Vorteil auf Schotter bringt, funktioniert.

Danach ging es auch schon ans fahren.

Auf einem Rallye Cross Ring fuhren wir zuerst mit einem Fiat Stilo Prototipo. Der Instruktor Andreas zeigte mir dann wie auch mit einem Fronttriebler sauberes und vor allem schnelles driften funktioniert.

Im Anschluss ging es dann auch schon zu unserem persönlichem Highlight einer Alfa Romeo Giuilia. Nachdem die Weber Vergaser etwas justiert wurden, brüllte die Giulia und zog sofort alle Blicke auf sich. Der leichte Geruch von unverbranntem Benzin verzog sich schnell als die Giulia endlich auf die Strecke und auf Drehzahl kommen durfte.

Sofort merkte ich das mit einem Hecktriebler das Anstellen vor der Kurve leichter fiel, allerdings das herausbeschleunigen auch deutlich mehr Gefühl brauchte.

Dies musste ein Teilnehmer auch feststellen und parkte den Alfa in einem Erdwall. Nach einer kurzen Reparatur der Stabihalterung, die der Besitzer Norbert natürlich selbst durchführte, war das Fahrzeug wieder Einsatzbereit.

Schlechtes Wetter zog immer mal wieder an uns vorbei und ließ alle hoffen das es mit der Krönung des Tages noch klappen würde. Nach einigem zögern wurde dann aber das Topfahrzeug des Tages herausgeholt.

Ein Mitsubishi Evo 6, 300 PS Allrad und ein Sound der einem zeigte, der meint es ernst. Vom Instruktor gab es vorher noch ein paar mahnende Worte, aber dann ging es los. Es war ziemlich schnell klar wo hier die Vorteile liegen.

Das Auto ließ sich super anstellen und zog sich danach durch den Allrad sauber in die Kurve rein. Die Leistung des Evo war beeindruckend.

Beschleunigung auf Schotter die so manches Auto auf der Straße nicht schafft, zeigte einem was mit solch einem Auto möglich ist. Nach der Runde konnte ich noch kurz mit dem Instruktor Andreas sprechen der mir erzählte das er vor kurzem erst eine Nachtrallye in Schweden gefahren ist.

Es war ein super Erlebniss bei dem man viel lernen konnte, man merkte aber natürlich auch, driften wie die WRC Profis lernt man nicht an einem Tag.

Alle Fahrzeuge waren super spannend und brachten einem den direkten Vergleich vom Front- über Hecktriebler und zum Allrad.

Unser Tagessieger blieb aber der Alfa, der mit seinem Vergaser Sound und seinem emotionalem Fahrstil begeisterte, Rallye fahren der alten Schule.

Zuhause wieder angekommen blickten wir auf 5 bereiste Länder, 4200 km und einen sehr lehrreichen und spannenden Rallye Trainings Tag zurück.

Unser Mercedes 190e brachte uns überall hin und hielt bis auf kleinere Reparaturen durch.

von Christian Dohle

Hier noch ein paar Bilder des tollen Rallye-Trainings.











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AC Herdecker Mitglieder zahlreich vertreten beim Oldtimertreffen an der Zeche Nachtigall

Gestern fand wieder das Oldtimertreffen an der Zeche Nachtigall statt.

Jeden 2. und 4. Mittwoch eines Monats, im Sommer von April - September treffen sich begeisterte Oldtimerfans ab 18 Uhr am LWL Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten.

2008 ist dieser Wittener Oldtimerstammtisch entstanden. Es gibt immer wieder viele schöne alte und nostalgische Fahrzeuge wie Autos und Motorräder zu bewundern. Bei Benzingesprächen kann man sich hier mit vielen gleichgesinnten und interessierten Oldtimerfans treffen und  austauschen.

Gestern war auch der AC Herdecke mit seinen Mitgliedern zahlreich an der Zeche Nachtigall zum Oldtimertreffen vertreten.

Gekommen waren die Mitglieder natürlich mit ihren eigenen Oldtimern.

Eva hat sich mit ihrem wunderschönen Scirocco auf dem Weg gemacht. Bernd F. und Thomas T. und Yvonne kamen mit ihren beiden tollen  Mercedes. Sogar Christian und Marina ließen es sich nicht nehmen, extra aus Schalksmühle mit ihrem fantastischen orangenen Opel vorbeizuschauen. Aber auch Hans Jürgen ( Kirsche) war mit dem ältesten Auto aus dieser Truppe dabei, der absolut tolle BMW 700. Werner K. schaute mit seinem kleinen Trackday Mini vorbei.

Heinz hat sich mit seinem nostalgischen  Motorrad der Honda 500 Clubmann TT eingefunden. Markus kam mit seiner tollen Trans Alp von Honda und Ulli kam mit seiner wunderschönen BMW vorbei.

Bernd. K war dieses Mal mit der FJR von Yamaha dabei, Andrea mit ihrer kleinen Yamaha, Judith mit ihrem E Bike und Zacke (Heiner) mit seinem Opel…….keine Oldtimer

Es war ein gelungener Abend, mit vielen schönen und auch informativen Gesprächen.
von Andrea Nordhaus

Hier noch ein paar Eindrücke vom Treffen

Wir waren alle dabei, leider fehlt der Fotograf Heinz auf diesem Foto









Alle in Benzingespräche vertieft







der wunderschöne Opel von Christian und Marina



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Team Heinz Rütjes und Andrea Nordhaus holen Gesamtsieg bei der 18. Hasten Historic 

Bernd Kohlbrunn und Judith Bruszies erreichen Platz 2 in der Klasse

Am 02. Juli wurde bei Kaiserwetter die 18. Auflage der Hasten Historic gestartet. Vom AC-Herdecke gingen zwei Teams an den Start. Auf ihrem Polo G40 das Team Heinz Rütjes und Andrea Nordhaus, auf ihrem Alfa Romeo 145 TS das Team  Bernd Kohlbrunn und Judith Bruszies .

Insgesamt  hatten 95 Rallyeteams für diese Veranstaltung genannt.

Die Rallye wurde in Remscheid gestartet und führte über zwei Etappen durch das bergische Land, den Ennepe-Ruhr -Kreis, durch das Sauerland  und wieder zurück nach Remscheid. Alles in allem mussten ca. 180 km durch sehr schöne Landschaften gefahren werden.

Bei Möbel Knappstein wurde um 9:31 Uhr das erste Fahrzeug gestartet. Zuvor gab es ein Frühstück, das Rallyefahrzeug wurde abgenommen und die Fahrunterlagen ausgegeben.

Damit begann auch schon der Ernst des Rallyelebens. Es musste zunächst ordentlich gerechnet werden, denn im Fahrbuch war nicht die Entfernung bis zur nächsten Fahraufgabe angegeben sondern die Gesamtdistanz  ab dem Start.

Die Hasten Historic hat den Ruf, dass die Aufgabenstellungen durchaus anspruchsvoll sind. So war es auch wieder bei der 18. Auflage. Die Orientierungsaufgaben mussten per „Chinesenzeichen“ gelöst werden. Der Veranstalter hatte hier einige Schwierigkeiten eingebaut.  So musste bei dem Abfahren der Chinesenzeichen  konzentriert abgestrichen werden, denn hier und da war die Nummerierung nicht fortlaufend  aufgeführt.

Das Auffinden der Strecke wurde durch den Aufschrieb von Kontrollschildern (Baumaffen) und durch Stempelkontrollen überprüft. Beides musste in die Bordkarte in der richtigen Reihenfolge eingetragen werden. Der Veranstalter hatte  zur Steigerung des Schwierigkeitsgrades Negativkontrollen (Kamele) eingerichtet, die natürlich nicht in die Bordkarte eingetragen werden durften. Damit Negativkontrollen als solche erkannt werden, bedarf es schon einer hohen  Aufmerksamkeit und durchaus ein wenig Routine  im Rallyesport.

Neben der Orientierung mussten vier Zeitprüfungen und zwei Sonderprüfungen absolviert werden.

Es gab zwei Start-Ziel Zeitprüfungen, eine Rollprüfung und eine Nullzeitprüfung.

Die Rollprüfung hatte es in sich. Die vorgebende Zeit musste auf einer Gefällstrecke von 500 Metern ohne Motorkraft genau eingehalten werden. Dadurch, dass der Motor aus war, konnte  natürlich vor dem Ziel auch nicht mehr beschleunigt werden. Gutes Timing war gefragt.

Bei der Nullzeitprüfung musste  genau zur vollen Minute und 0,00 Sekunden die Lichtschranke durchfahren werden.

Die Zeitprüfungen werden auf die 1/100 Sekunde gemessen und gewertet.  Jede 1/100 Abweichung wird mit Strafpunkten belegt.

Die Sonderaufgaben bestanden aus  Abstandsmessungen am Vorwärtsgatter (50cm) und am Rückwärtsgatter (60cm); aus einer Geschicklichkeitsaufgabe,  wo der Beifahrer aus dem fahrendem Auto zwei  Bonbons in zwei Trichter werfen musste; und einer Wissensaufgabe, wo  das Baujahr von Autotypen genannt werden musste.

Um 16:00 Uhr war dann der Zieleinlauf  des ersten Fahrzeuges mit Vorstellung der Teilnehmer in der Altstadt von Remscheid. Von da aus ging es dann  zur Siegerehrung im Grillardor, Lennep.

Irgendwann wurden dann die Musterbordkarten ausgehangen. Die  Teams vom AC-Herdecke hatten  beide keine Strafpunkte auf der Strecke kassiert (man macht zum Abgleich mit der Musterbordkarte Fotos vor der Abgabe). Damit war schon mal klar dass man ganz gut abgeschnitten hatte. Alles weitere hing jetzt alles von den Ergebnissen der Zeitprüfungen und der Sonderprüfungen ab.

Aber was dann passierte bleibt unvergesslich.

Zunächst die Klassenwertung. Wir vom AC-Herdecke sind mit unseren Fahrzeugen in der Klasse 2 gestartet. In der Klasse 2 sind 46 Teilnehmer an den Start gegangen. Die ersten fünf wurden mit Pokalen geehrt. Fünfter Platz, vierter Platz, dritter Platz, wir waren nicht dabei. Aber dann:

Zweiter in der Klasse 2 wurden Bernd und Judith. Zweiter Platz von 46 Startern, ein super Ergebnis. Dann wurden die Klassensieger aufgerufen: Heinz und Andrea -  Alle rauf aufs Treppchen. Unbeschreiblich.

Zwei Teams vom AC-Herdecke auf Platz 1 und 2

Und es ging weiter: Bestes Mixed- Team: Andrea und Heinz - wieder rauf aufs Treppchen.

Dann kam der Höhepunkt. Wir sollten den  G40 in das Gebäude  zum Siegerpodest fahren.

Ein absoluter Gänsehautmoment. Während wir mit dem G40 in den Raum rollten wurden wir als Gesamtsieger der 18.Hasten Historic Touristisch angekündigt. Und noch einmal mussten wir aufs Treppchen, diesmal als Gesamtsieger von 66 Startern mit 9,21 Punkten. Zusätzlich erhielten wir auch noch den Wanderpokal der 18. Hasten Historic.

Bernd und Judith erzielten den hervorragenden vierten Platz im Gesamt mit 16,06 Punkten.

Das Erlebnis bleibt für uns unvergessen und wir versuchen dann am 01.Juli 2023 auf der 19.Hasten Historic den Wanderpokal erfolgreich zu verteidigen.
Von Heinz Rütjes

Hier noch ein paar Fotos

Die Vorbereitungen vor dem Start und Frau ist noch entspannt



Alle Sieger der Klasse 2




Der Gesamtsieg Heinz und Andrea auf Platz 1





Die Sieger mit den Pokalen



Und man bekam sogar den Wanderpokal





Und zum Abschluss noch das Video wo der Einfahrt der Gesamtsieger

Die Einfahrt der Sieger



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24. Werler Klassikerfahrt am 19.06.2022
Bericht eines Rookies

Die Sonne lachte, als das Team Bernd Fischer/Judith Bruszies frühmorgens nach Werl fuhr. Dort angekommen nahmen wir unsere Unterlagen in Empfang und haben erst mal gefrühstückt. Beim Frühstück stellte ich meinem Teamkollegen Bernd Fischer die Frage, was für Aufgaben wohl auf uns zukämen. Diese wurde wie folgt beantwortet: Wahrscheinlich eher viel Strecke nach Chinesenzeichen, vielleicht auch die ein oder andere Karte mit Fahrt nach Pfeilen oder Strichpunkten.

Da uns das Roadbook (inklusive Bordkarte), schon bei der Anmeldung ausgehändigt wurden, kannte meine Neugierde, was uns wirklich erwarten würde, keine Grenzen mehr.

Die Realität sah diesmal „etwas“ anders aus als vermutet: Ca. 25% eine Mischung aus sogenannten Chinesenzeichen und einer Beschreibung der Strecke in Worten und ca. 75% fahren nach Kartenausschnitten.

Auf den Karten wiederum eine Mischung aus nach Pfeilen fahren und Wegpunkte beachten. Das heißt die Pfeile der ganzen Länge nach ausfahren, zwischen jedem Pfeil die kürzeste Strecke wählen. Dabei nur asphaltierte Straßen nutzen. Zusätzlich aber auch auf, in den Karten markierte, Wegpunkte achten. Dort könnten uns stumme Kontrollen (sogenannte Baumaffen) oder Stempelkontrollen erwarten. Dazu gab es sogenannte Wertungsprüfungen  (WP). Hier hatte der Veranstalter eine bunte Mischung verschiedenster Aufgaben vorbereitet. Dazu später mehr.

Das Frühstücksbrot in der Einen, das Roadbook mit der anderen Hand durchblätternd, ging es an die Orientierung.

Die Übergänge der Karten wurden nummeriert, so das später hoffentlich  keine großen Irritationen eintreten sollten. Die Karten wurden auch auf eventuelle sogenannte Überlappungen geprüft. Gern werden solche „Niggelichkeiten“ bei dem Wechsel von einer Karte zur nächsten eingebaut!

Zwischendurch noch einem Paar mit einem Gespann (ja es sind auch insgesamt 2 Gespanne mitgefahren), die das allererste mal an solche einer Veranstaltung teilnahmen, Tipps gegeben wie die Karten zu lesen sind und welche „fiesen“ Sachen kommen könnten.

Der Start:
Zu Beginn der ersten Etappe.wurde unsere Startzeit eingetragen.
Richtzeit für die jeweiligen Etappen ca.2,5 Stunden. Es gab aber keine Strafpunkte bei zu frühem oder zu spätem Eintreffen.

Bevor wir auf die Strecke geschickt wurden, zeigte man uns einen geöffneten Koffer mit Inhalt.
Ausrichter: “Bitte merken, sie werden es unterwegs brauchen!“ Dieser besagte Koffer brachte mich im Laufe der Veranstaltung mehrfach herzlichst zum Lachen. Auch dazu später mehr!

Schnell den Inhalt notiert und los ging es nach Chinesenzeichen.

Dieser erste kleine Abschnitt wurde souverän gemeistert. Was danach kam war wie früher „anne Bude“, eine gemischte Tüte. Strecke nach wörtlicher Beschreibung, sofort anschließende Kartenteile und zwischendurch immer mal wieder eine WP (Wertungsprüfung)

In der ersten Etappe gab es folgende 4 WP`s.
Heiteres Temperaturraten
Messung der Temperatur, durch einen Helfer und mit Hilfe eines Temperaturmessgerätes, direkt vor dem Endschalldämpfer
Frage: Wieviel Grad sind es?
Da war ich sowas von raus!! Diese Schätzung überließ ich voll und ganz meinem Teamkollegen!

Der Koffer!!!!
Frage: Wieviel Liter hat der gezeigte Koffer?
Naaaa...Maahlzeit!!
Was interessierten uns jetzt noch Videokassette, Glaskrug, Holzlöffel, Teppichfliese, Zollstock und eine Glocke!!!
Volumenberechnung war gefragt und vor allem, welche Maße hatte der Koffer ungefähr???
Kurze Zeit des Überlegens.
Tipp Team Bernd Fischer/Judith Bruszies (nach Teambesprechung)
52 Liter. Kommentar Streckenposten: „Gar nicht mal schlecht“. Volumen des Koffers waren 60l.

Gatterfahren der besonderen Art
Zwischen 2 großen Containern auf dem Gelände einer Biogasanlage, stand in deren Mitte ein Gatter. Es musst einerseits mittig zwischen die Container gefahren werden und dazu noch mit einem Abstand von 20cm vor dem Gatter angehalten werden.
Ich war für das Mittige zuständig, mein Teamkollege für den Abstand zum Gatter.

Hurtiger Radwechsel
Ein Kart, die Vorderachse und nur ein Reifen.
Wechsle das Rad (mit Unterlegscheibe und Radmutter) von einer Seite zur Anderen.
Da war wieder Teamwork gefragt. Denn es mussten sowohl das Lenkrad beim Schrauben festgehalten werden, als auch auf der anderen Achsenseite noch eine Mutter entfernt werden.

Die Aufgabenteile wurden aufgeteilt und schon ging es los. Zeitermittlung durch Stoppuhr.
Nach dem Absolvieren der letzten WP und dem nochmaligen Fahren nach Text und Karte, wurden wir zum Mittagessen erwartet. Hierfür hatten wir 1 Stunde Zeit. Dann ging es wieder auf die Strecke.

Runter vom Gelände und.......Blackout!!!!!!! Ich schaute auf die Karte(n) und legt mir sprichwörtlich die Selbigen!! Rechts ran gefahren, Karte hin und her gedreht. Wo sind wir, warum und.....was mache ich hier eigentlich nochmal??? Wo war in der Karte jetzt wirklich die Ausfahrt vom Gelände und wo ging es nun lang? Unsere Entscheidung war vielleicht nicht die Eleganteste, aber die Hilfreichste: Hinter jemandem herfahren und möglichst schnell wieder in die Karte finden. Hat geklappt!!

Was nun folgte waren 10 Seiten Kartenmaterial und das nach einem reichlichen Mittagsmahl.
Gar nicht so einfach, da die Energie wieder hochzufahren.

Die Karten der zweiten Etappe hatten es nochmal in sich.

Es gab die bereits weiter oben genannten Überschneidungen und Wegpunkte.
Ein Wegpunkt (auf einem Parkplatz) war am Morgen als beachtenswert markiert worden.
Kleinere Irritationen gab es weil die Karten nicht immer „genordet“ eingeheftet waren, so ging das muntere Drehen auch hier wieder los.

By the way: Auf  solche und andere kleine „Stolpersteine“ wurden wir auf vereinsinternen Schulungen schon hingewiesen. Was haben wir für ein Glück, das sehr engagierte „alte Hasen“ in unserem Verein sind, die uns Rookies quasi an die Hand nehmen und uns vielfältigst unterstützen.

Aber nun zurück auf die Strecke.
Sich an Gegebenheiten wie Hochspannungsleitungen, Windrädern, Kirchen, Bächen, Wäldern, Feldern und Eisenbahntrassen und deren Überquerung zu orientieren, verlangte auf einer langen Strecke unsere volle Aufmerksamkeit.

Zwischendurch natürlich so ganz nebenbei immer schön auf die „Baumaffen“ achten und auf der Bordkarte notieren.

Der weiter oben erwähnte Parkplatz kam an die Reihe.
Auf Selbigem war in der Karte ein Wegpunkt eingetragen.
Es wurde wild gesucht! Nix gefunden!....Hmmmmm??

Die Krux war, wären wir nicht auf den Parkplatz gefahren, hätten wir einen „Falschen“
Baumaffen auf der Bordkarte notiert und uns dafür Negativpunkte eingefangen.
Merke:  Nix notieren ist manchmal einfach besser!

Unsere 2. Etappe beinhaltete auch noch folgende 2 WP`s.
Immer schön im Kreis.  Ein großer Kreis war mit Pylonen abgesteckt worden.
Dieser Kreis musste in einer vorgegebenen Zeit durchfahren werden.
Werfen und treffen. Auf der Beifahrerseite waren 3 Autoreifen in Reihe abgelegt.
Die Aufgabe des Beifahrers, kleine Bälle im Fahrtbetrieb in die offenen Reifen werfen.
Wie?? Ich und werfen?....ohje!!
Na half ja alles nix.....los ging`s!
Drei Treffer. Abklatschen. Weiter.

Ab jetzt hatte uns die „Kartenwelt“, bis zum Ziel der 2. Etappe, wieder.
Bei unserer Ankunft im Ziel wurde die Bordkarte, zur Auswertung, abgegeben.
Wie heißte es beim Roulette so schön: Nichts geht mehr! So war es auch hier. Wir hatten unser Bestes gegeben!

Jetzt kam der gemütliche Teil mit Kuchen, Bratwurst und natürlich der Siegerehrung.
Die Phase der Auswertung der Bordkarten bis zu den Pokalübergaben wurde hier in Werl geschickt überbrückt.

Es gab eine Tombola. Dafür gab es, am Morgen schon, ein Los pro Team.
Der Verein hat viele Sponsoren, die das ein oder andere „Geschenk“ beisteuerten.

Für manch einen mag das mit solch einer Tombola, oder weil um keine Punkte für Pokalserien geht, vielleicht den Charme einer „Kaffeefahrt“ haben, ich persönlich fand die Veranstaltung gelungen.

Die Siegerehrung!
Unser Ergebnis in unserer Klasse 8 der Automobile Baujahre 1985-1992.
Platz vier von 18 Teilnehmern in unserer Klasse. In der Gesamtwertung der teilnehmenden Oldtimer, kam das Team Bernd Fischer/Judith Bruszies auf Platz 24 von 88.

Noch eine Besonderheit in Werl: Keiner ging leer aus, 100% Pokale, jedes Team bekam dadurch eine Würdigung, egal welcher Platz belegt wurde. Jeder hat schließlich sein Bestes gegeben und das wurde auf diese Art sehr schön anerkannt. Sehr ideenreich und vielfältig fand ich persönlich auch die 6 WP`s

Mein Fazit! Eine rundum gelungene Veranstaltung, die nächstes Jahr übrigens ein Jubiläum feiert.
Die 25. Werler Klassikerfahrt Ich weiß auch schon wer wieder dabei sein wird. Das Team Bernd Fischer und Judith Bruszies

von Judith Bruszies

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Motorsportler vom AC Herdecke trumpfen bei der 36. Hagen Klassik Oldtimerrallye groß auf.

Bei der touristischen Oldtimerrallye für Autos am Pfingstsamstag, ging es für die 7 Teams vom AC auf eine 160km lange Strecke durchs Sauerland. Die Stecke musste in 2 Etappen gefahren werden.

Start und Ziel war die Fernuni Hagen, es musste die Strecke nach Chinesenzeichen und Kartenausschnitten gefahren werden. Desweitern mussten Zeitprüfungen (GLP) auf abgesperrten Plätzen durch Messungen mit einer Lichtschranke gefahren werden.

Am Ende der Veranstaltung belegte das Team Hans-Jürgen Kirschbaum/Hartmut Sohn Platz 1. in der Klasse Autos bis Bj. 60.

Thomas Talarczyk/Yvonne Geyer Platz 5., Christian & Marina Dohle Platz 6., Bernd Fischer/Ulli Külpmann Platz 10., Heinz Rütjes/Andrea Nordhaus Platz 25., Michael Ernst/Petra Heubing den 27 Platz in der Klasse bis Bj. 92.

In der Youngtimerklasse ab Bj. 93 konnten Bernd Kohlbrunn/Judith Bruszies den 2. Platz belegen.
Ebenfalls gewann das AC Team den Mannschaftspokal.

Unter den 80 Starten war auch der ehemalige Querfeldein Radweltmeister K.P. Tahler aus Gevelsberg mit seiner Familie auf der Starterliste zu finden.

Es war ein erfolgreicher und schöner Tag für die Mitglieder vom AC Herdecke, der mit einem gemeinsamen Essen und Pokalübergabe vom HAC 05 in der Fernuni endete.

von Bernd Fischer

Hier noch Fotos der Veranstaltung.

Team Thomas und Yvonne




Team Christian und Marina




Team Bernd F. und Ulli




Team Michael und Petra




Team Bernd K. und Judith
Team Heinz und Andrea




Wir warten auf die Ergebnisse








Die Sieger





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Ennepe Ruhr Klassik am 12.06.2022 und ein dickes Dankeschön!

Der Vorstand des AC Herdecke möchte sich bei all seinen Mitgliedern, und Gasthelfern wie Max Kirschbaum, Bernd Schuler, Rainer, Dirk, Peter, Günter, den Freunden von Christopher ganz herzlich für die tatkräftige Unterstützung bei unserer gestrigen Veranstaltung der Ennepe Ruhr Klassik bedanken. Ohne euch wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen.

Ebenso möchten wir uns aber auch bei allen Teilnehmern der Ennepe Ruhr Klassik bedanken. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, mit euch diese Veranstaltung erleben zu dürfen. Schön, dass ihr dabei wart und wir hoffen euch hat es gefallen.

Gleichzeitig fand auch ein Oldtimertreffen statt. Wir waren sehr überwältigt, dass so viele Oldtimerfreunde zu unserem Treffen gefunden haben. Mit so einem Andrang haben wir garnicht gerechnet. Es gab wunderschöne Fahrzeuge zu sehen.

An drei der Teilnehmer konnten wir einen Pokal übereichen. Ein Pokal ging an den ältesten Teilnehmer, ein weiterer an das älteste Fahrzeug und zu guter Letzt für die weiteste Anreise.

In Kürze werden die Ergebnislisten und ein weiterer Bericht zu dieser Veranstaltung  auf unserer Homepage zu finden sein.

von Andrea Nordhaus

Wir haben es geschafft und sind auch alle etwas geschafft ;))




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Übungsslalom in Haltern ist ein voller Erfolg: Die  Mitglieder des AC-Herdecke geben mächtig Gas

Der AC-Herdecke machte am letzten Sonntag im Mai Gebrauch von dem Angebot des ADAC-Westfalen West, den Verkehrsübungsplatz in Haltern für seine Mitglieder zu mieten.

So gingen dann insgesamt 21 Sportfahrerinnen und Sportfahrer, darunter einige Gäste, an den Start.

Um 8.00 Uhr morgens trafen dann unsere Clubmitglieder erwartungsvoll in Haltern ein. Die „Profis“ brachten ihre Slalomgeräte auf dem Anhänger mit.

Das Slalomteam von Heiner(Zacke), Heinz, Thomas K und Werner, den Rennpolo und  den 323Ti; Christian und Marina ihren Gruppe F -Peugeot; Werner seinen Trackday Mini und seinen „Übungspolo“; Kirsche seinen für den Rallyesport vorbereiteten BMW 700. Die „Einsteiger“ reisten mit ihren Alltagsautos an.

Die Slalomfahrer stellten zunächst den Parcours auf. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Werner. Seine Ortskenntnisse und Erfahrung auf diesem Gelände sorgten für einen zügigen Aufbau der Slalomstrecke.

Es wurde ein flüssiger, anspruchsvoller Parcours aufgebaut, der alle Bestandteile aus dem Slalomsport aufwies. So wurden Tore, eine spitze Gasse, ein „Schweizer, eine schnelle, lange Mut kurve sowie eine Bremsschikane vor dem Ziel aufgestellt.

Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt: „Profis“, „Semiprofis“ und Einsteiger.
Eine Lichtschranke wurde aufgebaut und um 10:00 Uhr ging die erste Gruppe an den Start.

Es wurden zunächst drei Einführungsrunden hinter dem „Pacecar“ gefahren bevor dann jeder Starter selbstständig  jeweils drei Runden fahren konnte.

Eine Gruppe fuhr, eine Gruppe stellte die Pylonen wieder auf und eine Gruppe hatte Pause. Das ging dann immer reihum.

Kurz nach dem Start setzte dann ein relativ starker Regen ein, der aber  zum Glück gegen Mittag hin aufhörte. Die Regenpause wurde zu einem zünftigen Frühstück mit Fleischwurst und Brötchen genutzt, das Judith besorgt hatte. Uli steuerte vier! Liter Kaffee bei.

Bernd F brachte als Gast den Andre mit, der  tags zuvor Geburtstag hatte. Andre, ein junger Mann, der nicht vom Leben verwöhnt wurde und seine Eltern sorgten dann noch mit Mettwürstchen und Kuchen dafür, dass auch wirklich jeder satt wurde. Vom AC-Herdecke bekam Andre einen Pokal mit einer Geburtstagskarte überreicht (Danke an Kirsche und Andrea).

Was Andre aber die größte Freude bereitete, waren seine Mitfahrten bei den Profis. Er fuhr bei Kirsche in dem BMW 700,  in unserem G6 Rennpolo und im Mini von Werner mit. Zum Schluss durfte Andre selbst mit dem Mercedes  von Bernd F eine vorsichtige Runde um den Parcours drehen. (Bernd saß natürlich daneben). Es war sehr bewegend zu sehen, wie sehr sich der junge Mann  gefreut hat.

In dem zweiten Abschnitt nach dem Frühstück gab es leider einen technischen Defekt an dem 323Ti von Thomas und Heiner zu vermelden. Das Auto hatte keinen Vortrieb mehr.

Ab Mittag wurden dann die Zeiten gemessen. Sehr beeindruckt haben unsere Mädels. Sensationell, wie schnell sie sich in diesen Sport eingefunden haben. Andrea, Judith,  Marina, Petra und Yvonne fuhren sowohl auf ihren Privatautos, als auch als Gaststarter in unseren Wettbewerbsfahrzeugen, erstaunlich schnelle  Zeiten, was so vorher kaum jemand vermutet hatte.

Uli zeigte bei einigen Runden mit seinem Opel Mokka! das er wirklich nichts  verlernt hat. Eine Augenweide, wie souverän und beherzt der Altmeister den SUV um die Pylonen trieb.

Thomas K zeigte wie schnell (s)ein Serien Fiesta ST  auf dem Slalomparcours bewegt werden kann.
Aber auch unsere Slalomfahrer: Bernd, Christian, Zacke, Kirsche, Heinz, Thomas T und Werner   gaben ordentlich Gas.  Michael, mehrfacher Meister auf dem Trailmotorrad, bewies das er auch auf vier Rädern sehr schnell ist.

Obwohl es ja eigentlich nur ein Übungsslalom war, versuchten natürlich alle Fahrer, die jeweils vorgelegten Bestzeiten wieder zu unterbieten.

Die gefahrenen Zeiten wurden mit zunehmend abtrocknender Strecke auch immer schneller.
Das Polo-Team zog dann noch die mitgebrachten Slicks auf, was noch mal für deutliche Zeitverbesserungen  auf diesem Fahrzeug sorgte. Die Gaststarter auf dem Polo konnten mal „erfahren“ welchen Grip-Unterschied Slicks zu Serienreifen bringen.

Unsere Gäste, bestehend aus Freunde und Familie, hatten ebenfalls ihren Spaß.  Max (Familie) zeigte sein Fahrkönnen auf dem BMW 730 seines Vaters. Erstaunlich wie Max dieses schwere, unhandliche Fahrzeug bewegte. Sara und Mattias (Familie) trieben ihren serienmäßigen Ibiza ebenfalls sehr beherzt um den Parcours. Paul und Felix (Gäste) nutzten die Veranstaltung um ihren sehr schnellen, frisch reparierten Wettbewerbs-Polo ausgiebig zu testen. Der Polo hat klaglos durchgehalten.

Gegen 17.00 Uhr wurde langsam abgebaut, die Fahrzeuge verladen, ein letzter Kaffee oder Cola getrunken und es ging ab nach Hause. Ein sehr schöner, unbeschwerter Tag war zu Ende. Alle Beteiligten waren sich darüber einig: diese Veranstaltung muss unbedingt so schnell wie möglich wiederholt werden. Wir als AC-Herdecke haben beschlossen das im nächsten Jahr auch zu tun.
Von Heinz Rütjes

Hier noch ein Foto und ein Video von unserem Übungsslalom in Haltern

Wir waren alle dabei



Und hier ein Video, welches von Max Kirschbaum erstellt wurde



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AC Herdecke hilft beim Sommerfest in der ‚Kita Wemerstr.

Die Mitglieder des AC Herdecke sind nicht nur aktiv im Motorsport tätig, nein sie kümmern sich auch um die Belange von Kindern.

So waren am Freitag, den 20. Mai 2022 Petra, Bernd F. Ulli, Kirsche und Bernd K. aktiv als Helfer in der Kita Wemerstrasse der Stadt Witten tätig. Andrea, die in dieser Kita arbeitet, unterstütze ihre Clubkollegen dabei.

Bei dem Fest ging es rund um die Bewegung für Kinder. Endlich nach zwei Jahren konnte wieder ein Sommerfest stattfinden. Die Kinder und auch die Mitarbeiter der Einrichtung waren alle sehr aufgeregt und freuten sich auf das Fest.

Die Mitglieder des AC Herdecke bauten in der Turnhalle für die Kinder einen Parcours auf, den die Kinder mit dem gelben ADAC  Bobby Car durchfahren mussten.

Sogar Pylonen, eine große Zeituhr und eine große Zielfahne hatte der AC Herdecke mitgebracht. Eigentlich sollte die Rallye draußen auf dem Außengelände stattfinden, aber leider hat uns da das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Aber man ließ sich nicht unterkriegen ging mit viel Eifer und gut durchdachter Planung an die Arbeit und hatte jede Menge Spaß dabei.

Petra, Ulli, Bernd F., Kirsche und Bernd K. erwiesen sich im Umgang mit den Kindern einfach klasse. Einfühlsam gingen sie auf die Kinder ein und feuert sie bei der Rallye an. Zum Schluss bekam jedes Kind auch ein kleines Geschenk. Die Geschenke wurden vom ADAC und Hans Jürgen Kirschbaum gesponsert.

Natürlich ließ Kirsche es sich nehmen, seine Isetta mitzubringen. So hatten die Kinder auch noch ein weiteres Highlight. Aber auch die anwesenden Eltern und Großeltern waren begeistert von der Isetta und so manche Erinnerung wurde wach.

Fazit: Es war rundum eine sehr gelungene Aktion des AC Herdecke. Petra, Ulli, Bernd F., Kirsche und Bernd K. hatten auch jede Menge Spaß dabei. Das Team der Kita Wemerstr, war dem Team des AC Herdecke sehr dankbar und würde sich über ein baldiges Wiedersehen sehr freuen.
von Andrea Nordhaus

Hier noch ein paar Fotos

Der aufgebaute Parcour


Zieleinfahrt-Ulli schwenkt mit Vergnügen die Fahne
Das Leitungsteam der Einrichtung fühlt sich sichtlich wohl in der Isetta








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AC-Herdecke Motorsportler waren innerhalb einer Woche bei zwei Rallyes am Start

An zwei aufeinanderfolgen Wochenenden nahmen einmal fünf - und einmal vier Teams vom AC-Herdecke an zwei Rallyeveranstaltungen teil.

Am Samstag dem 07.05. galt es für uns die 18. Oldtimerrallye „Rund um Oelde“ unter die Räder zu nehmen.

119 Rallye-Teams hatten für diese anspruchsvolle Veranstaltung im Vorfeld genannt.

Unsere Teams vom AC-Herdecke waren:

Startnummer 30:   Hans-Jürgen Kirschbaum (Kirsche) und Harmut Sohn (Hartmut ist leider kein Mitglied von uns) auf BMW 700

Startnummer 98:   Christian Dohle und Marina  Dohle-Martin auf Mercedes Benz 190E

Startnummer 101: Thomas Tarlarczyk, Yvonne Geyer und Heiner Zakrzewicz (Zacke) auf Mercedes Benz 190E 2,6

Startnummer 105:   Michael Ernst, Bernd Kohlbrunn und Petra Heubing auf BMW 318 Ti E36

Startnummer 116:   Heinz Rütjes, Andrea Nordhaus und Judith  Bruszies auf VW-Polo G40

Die Erfolge bei der Veranstaltung wurden gewertet für:
Kategorie A und B:

• ADAC-Oldtimer-Cup Westfalen-Lippe 2022
• ADAC Classic Revival Pokal für Automobile 2022
• ADAC Sportabzeichen1

Unsere Teams vom  AC-Herdecke starteten in der Kategorie B. In der Kategorie B mussten 140 Kilometer, aufgeteilt auf zwei Etappen, befahren werden.

Gewertet wurden das Auffinden der Strecke (Orientierung), das genaue Fahren bei sechs Wertungsprüfungen, sowie die Einhaltung der vorgegebenen Fahrzeiten.

Die Orientierung wurde per Kartenmaterial mit eingezeichneter Streckenführung vorgegeben. Was relativ einfach klingt, war aber in der Praxis anspruchsvoll, denn es wurden vom Veranstalter  (regelkonform) Stolpersteine eingebaut. Es mussten beispielsweise „Überlappungen“ und „Strich –Punkt“ Aufgaben gemeistert werden.

Überwacht wurde die Streckenführung durch Stempelkontrollen, durch „Baumaffen“ und durch Ortseingangsschilder, die in der richtigen Reihenfolge in die Bordkarte einzutragen waren.

Das genaue Fahren wurde in sechs Wertungsprüfungen (WP) bewertet. In diesen WP,s wird durch Lichtschranken die vorgebende Fahrzeit auf die 1/100 Sekunde gemessen und die Abweichungen dann mit Strafpunkten belegt.

Auch bei diesen Wertungsprüfungen wurde deutlich, dass es eine anspruchsvolle Rallye war, an der wir teilgenommen haben. Als Beispiel sei hier mal die WP2 genannt.

In dieser WP2 waren dann auch die Teams als Team gefordert. Es waren praktisch drei, direkt aufeinander folgende Zeitprüfungen, die ineinander übergingen. Ende Zeitprüfung eins war auch gleichzeitig der Start der zweiten Zeitprüfung und Ende Zeitprüfung zwei war dann der Start zur Zeitprüfung drei. Das ist schon nicht ganz so einfach zu bewältigen. Fahrer und Beifahrer müssen sich hier perfekt verständigen.

Die Einhaltung der genauen Fahrzeit wiederum, wurde durch Zeitkontrollen (ZK) überwacht. Die Teams mussten die vergebenen  Etappen - Fahrzeiten auf die Minute genau einhalten. Abweichungen führten auch dann wieder zu Strafpunkten.

Leider sind Hans-Jürgen und Hartmut mit ihrem BMW 700, mit technischem Defekt ausgefallen und kamen so nicht in Wertung ins Ziel. Das war sehr schade denn die Zeiten aus den WP, s bis zum Ausfall waren vielversprechend.

Uns anderen vier Teams (mehr oder weniger alles Neueinsteiger im Rallyesport) hat diese Veranstaltung sehr viel abverlangt. Die Orientierungsetappen waren sehr lang (Zielankunft nach 19:00 Uhr) und es wurde ausschließlich nach Karte gefahren.

Umso erfreulicher ist es das alle Neueinsteiger in Wertung ins Ziel gekommen sind.

Ein Superergebnis erreichte unser Team Thomas, Yvonne und Zacke mit einem 12. Platz in der mit 34 Startern besetzte Klasse 10; und einem 28. Platz von 86 Startern im Gesamtergebnis.

Bernd, Michael und Petra erreichten Platz 21 in der Klasse und Platz 53 im Gesamt.

Christian und Marina erreichten Platz 25 in der Klasse und Platz 60 im Gesamt.

Heinz, Andrea und Judith erreichten in der Klasse Platz 34 und Platz 83 im Gesamt (Das Team hatte sich in der zweiten  Etappe total verfranzt, ist aber noch soeben in Wertung angekommen).

Ein Ergebnis aus dieser Veranstaltung wird eine Schulung sein. In dieser Schulung werden  dann von Kirsche und von Uli Külpmann, auf Basis des Borbuches die Lehren gezogen. Es werden die  Fehler analysiert  und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt wie man „wieder reinkommt“, wenn man wie Heinz, Andrea und Judith „raus“ ist.

Das ist das Schöne an unserem Verein. Aus Fehlern wird gelernt, aufkommender Frust wird sofort wieder abgebaut.


Touristische Oldtimer-Ausfahrt für Pkw “Frühling im märkischen Sauerland”

Am Sonntag dem 15. Mai nahmen wir mit vier Teams vom AC-Herdecke an der Veranstaltung des Kiersper -Rallye- Club teil. In der Oldtimerklasse gingen 20 Teams und in der Youngtimerklasse gingen 5 Teams an den Start.

Unsere Teams nach Startnummern aufgeführt:

Startnummer 16: Heinz Rütjes und Andrea Nordhaus auf VW-Polo G40

Startnummer 17: Michael Ernst und Petra Heubing auf BMW 318Ti E36

Startnummer 18: Christian Dohle und Marina Dohle-Martin auf Mercedes Benz 190E

Startnummer 19: Bernd Kohlbrunn und Eva Sobigalla auf Alfa 145

Bernd und Eva starteten in der Youngtimerklasse, unsere anderen vier Teams in der Oldtimerklasse.

Diese Veranstaltung wird für die Touristische Oldtimerserie Westfalen gewertet. In dieser Serie sind die Anforderungen an die Teilnehmer nicht so hoch wie das in den sportlichen Veranstaltungen (z.B. Rund um Oelde letzte Woche) der Fall ist.

Von daher sind wir bei Kaiserwetter relativ entspannt und erwartungsvoll nach Kierspe gefahren.

Am Start angekommen ging es zunächst zur Papierabnahme dann zum Frühstück, mit Kaffee und Brötchen.

Start der 25 Teilnehmer war dann ab 10:01 im Minutenabstand nach den Startnummern.

Hier galt es wieder, auf die 1/100 Sekunde genau, die Lichtschranke zu der individuellen Startzeit zu treffen.

Danach ging es auf die ersten 68 Kilometer der ersten  Etappe. Gefahren wurde nach „Chinesenzeichen“. Diese Art der Orientierung ist dann auch für den Beifahrer entspannter, weil ja nicht permanent die Karte mit der Natur abgeglichen werden muss.

Das Auffinden der Strecke wurde vom Veranstalter durch Stempelkontrollen und durch den Aufschrieb der Ortseingangsschilder kontrolliert.

Da bei den touristischen Veranstaltungen leider keine Wertungsprüfungen nach Zeit erlaubt sind, hat der Veranstalter sich andere Aufgaben für die Teilnehmer ausgedacht.

So gab es eine Abstandsmessung, wo nach alter Turnierfahrersitte an ein Vorwärtsgatter gefahren werden musste. Es galt hier einen Abstand von 30 cm genau einzuhalten.

Bei der zweiten Aufgabe mussten bei sechs Autobildern die Typen zugeordnet werden.

Bei der dritten Aufgabe musste mit dem rechten Vorderrad eine Spurlatte getroffen und überfahren werden.

Mit der Spurlattenprüfung endete dann auch die erste Etappe. Nach einer einstündigen Mittagspause mit Kartoffel- oder Nudelsalat mit Bratwurst ging es dann in die knapp 50 Kilometer lange zweite Etappe.

Wie schon in der ersten Etappe, führte die Fahrstrecke weiter durch das reizvolle Sauerland, vorbei an  Talsperren und anderen Sehenswürdigkeiten. Wir hatten Gelegenheit die Gegend zu genießen und waren recht entspannt.

Dennoch musste aufgepasst werden, um nicht ein Ortsschild zu verpassen (z.B. das Ortseingangsschild 50 Meter vor dem Ziel).

Am Ziel angekommen wurden die Bordkarten abgegeben und es gab für die Teilnehmer Kaffee und leckeren Blechkuchen.

Nach einer guten Stunde wurden die Ergebnisse ausgehangen und wie so häufig auch sofort wieder abgenommen, weil sich der eine oder andere Auswertungsfehler eingeschlichen hatte.

Dann das endgültige Endergebnis.

Platz sieben mit 1,52 Fehlerpunkte: Heinz und Andrea

Platz  zehn mit 2,43 Fehlerpunkten: Christian und Marina

Platz  achtzehn mit 4,66 Fehlerpunkten: Michael und Petra

Platz vier in der Youngtimerklasse: Bernd  und Eva.

Das waren doch Ergebnisse worauf man aufbauen kann und die uns nach Oelde auch richtig gutgetan haben. Zum Schluss haben wir dann noch ein leckeres Eis beim Italiener gegessen und damit war dieser schöne Tag, mit dieser schönen Veranstaltung, auch schon wieder vorüber.
Von Heinz Rütjes

Hier noch ein paar Fotos von den beiden Veranstaltung

Bilder von Oelde

Team Michael, Bernd und Petra


Team Thomas, Yvonne und Zacke
Team Christian und Marina



Team Heinz, Andrea und Judith




Belohnung ein Bier am Ziel für alle!







Bilder von Kierspe

Vor dem Start, wir sind alle guter Dinge!



Team Michael und Petra










Team Bernd und Eva









Team Christian und Marina



Team Heinz und Andrea
Zum Abschluss haben wir uns mit einem Eis belohnt!





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37. ADAC Linnenbauer Oldtimerfahrt am 23.04.2022

Am 23.04.2022 ging das Team H.-J.Kirschbaum / Andrea Nordhaus in Herford  bei der 37. ADAC Linnenbauer Oldtimerfahrt (touristisch) an den Start.

Eine Veranstaltung die ich schon etliche Male gefahren bin und bei der mir auch die Handschrift des Veranstalters bekannt war. Es sollte für Andrea also kaum Probleme geben, da man die Sache doch kannte.

Nach Ausgabe der Bordbücher dann lange Gesichter. Es gab Nickeligkeiten ohne Ende. Wir haben dann versucht das Beste daraus zu machen. Ging leider in die Hose. Wir haben reichlich Kontrollen gesammelt und uns leider auch noch 44 Strafpunkte an den Zk`s eingehandelt. So reichte es nur zu Platz 15 (von 16) in der Klasse und Platz 34 im Gesamt.

Das war, obwohl wir so genannt hatten, keine Touristische Veranstaltung. Das war knallharter Sport. Gegenläufigkeit war nur ein Teil. Das härteste war eine Runde über einen Parkplatz mit Kontrolle. Hier fehlte uns dann auf einmal eine, weil der Strich auf der Straße 1mm überlappte und man noch eine Runde fahren sollte.

Alle Profis sagen, dass eine Überlappung wenigstens 2mm haben soll. An einer Stelle soll eine SK gestanden haben. Wir sind dort dreimal rumgefahren und haben die SK nicht gesehen. Das hat mit Touristik nichts zu tun.

Ausgewiesene Ori-Spezialisten haben sich ähnlich viele Kontrollen geholt. Das zeigt wie übertrieben das Ganze war. Ich werde dort nicht mehr fahren. Andrea hat trotz dieser Hindernisse einen guten Job gemacht und ich hoffe auch etwas gelernt.
von Hans Jürgen Kirschbaum (Kirsche)

Hier noch ein Foto der Beiden im Einsatz




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Petra Heubing erreicht auf Anhieb Klassensieg

Wir, Petra Heubing, Michael Ernst, Bernd Fischer, Bernd Kohlbrunn und Heinz Rütjes nahmen am Sonntag dem 25.04. an der Reinoldus Veteranen Ausfahrt des Dortmunder Motorsport Club  teil.
Diese Motorradrallye führte über weitgehend reizvolle Straßen von Dortmund nach Lüdinghausen und dann wieder zurück nach Dortmund. Insgesamt mussten auf zwei Etappen 120 km zurückgelegt werden.

Bewertet wurde das Auffinden der Strecke, was durch Stempelkontrollen überprüft wurde (hat uns keinerlei Probleme bereitet), plus die Ergebnisse aus sieben Wertungsprüfungen (WP). Die Wertungsprüfungen wiederum bestanden aus vier Zeitprüfungen, einer Gleichmäßigkeitsprüfung und zwei Abstandsmessungen.

Unser Team traf sich morgens um 7:30 Uhr und fuhr dann geschlossen zum Start der Rallye, in den Revierpark Wischlingen. Am Start angekommen waren zunächst die Papierabnahme und die technische Abnahme zu absolvieren. Das Rallyeschild mit der Starnummer musste ans Motorrad angebracht werden. Danach gab es ein leckeres Frühstück, wobei die Fahrerbriefe sorgfältig studiert wurden (Die Fahrerbriefe sind immer sehr sorgfältig zu lesen, um nicht auf der Strecke von den Aufträgen in den Wertungsprüfungen überrascht zu werden).

Pünktlich um 10:01 Uhr ging das erste von 78 Motorrädern an den Start. Hier musste dann auch gleich die erste WP gemeistert werden. Es galt die Startlichtschranke, zu der individuellen Startzeit, auf die 1/100  Sekunde genau zu durchfahren.

Petra, die ihre allererste WP fuhr, erreichte gleich mal „Nullzeit“. Heißt, sie hat ihre Startzeit -10.33 Uhr- auf die 1/100 Sekunde genau durchfahren - Respekt Petra.

Die anderen vier von unserem Team haben sich hier ebenfalls gut geschlagen. Niemand hatte eine Abweichung von mehr als einer dreiviertel Sekunde. Danach ging es zur WP 2 nach Dorstfeld auf das ADAC Gelände. Hier war es die Aufgabe, drei Lichtschranken hintereinander jeweils nach 5, 15 und 20 Sekunden zu durchfahren.

Es traten die ersten Probleme auf. Denn außer Michael versuchten wir anderen vier, die Zeiten mittels der Stoppuhr im Handy zu messen. Das ging bei einigen von uns schief, weil das Handy vom Motorradlenker aus schwer zu bedienen ist und teilweise dann nicht auslöste- und somit wurden die Sollzeiten verfehlt. Die davon betroffenen Clubmitglieder sammelten dann natürlich dementsprechend viele Strafpunkte auf ihr Konto.

Die wichtige Erkenntnis hieraus war dann auch, dass zum Rallyefahren auf dem Motorrad das Handy als Zeitmesser nicht besonders gut geeignet ist.  Aber das war nun nicht mehr zu ändern.
Direkt danach fuhren wir in die WP 3 zur Abstandsmessung. Die Aufgabe bestand darin, das Motorrad mit dem Hinterrad, parallel 30cm von einem Bordstein zu platzieren. Petra hielt exakt den 30cm Abstand ein und erreichte auch hier wieder 0 Strafpunkte (besser kann eine Veranstaltung nicht beginnen).

Von hier aus ging es dann ca. 60 Kilometer auf die Strecke, Richtung Lüdinghausen. Dabei galt  es die besetzten Stempelkontrollen zu finden und sich die Bordkarte entsprechend abstempeln zu lassen. Das klappte sehr gut, wir haben alle Kontrollen gefunden. Für das Auffinden der der Strecke gab es erfreulicherweise für uns keine Strafpunkte.

Nach 60 Minuten wurde die Zeitkontrolle1 (ZK) erreicht. Auch hier gab es für zu frühes oder zu spätes anfahren  Strafpunkte. Wir fünf erreichten alle Nullzeit bei allen ZK,s.

Direkt nach der ZK1 ging es in die Gleichmäßigkeitsprüfung. Die hatte es in sich. Die nächsten acht Kilometer mussten mit einem Schnitt von 32km/h durchfahren werden. Anhand der Schnitttabelle des Veranstalters hatten wir dafür eine Fahrzeit von 15 Minuten und eine Sekunde errechnet.
Unser Team hat sich dann auf der Prüfung bei einer Abbiegung verfranzt. Dadurch sind wir zu viel Strecke gefahren  und konnten somit den vorgegebenen Schnitt, der per geheime Kontrolle überwacht wurde, nicht einhalten. Folge 10! Strafpunkte für alle fünf.

Nach weiteren 60 Minuten wurde dann die ZK 2 auf der Grasrennbahn in Lüdinghausen erreicht und die erste Etappe war damit beendet. Zum Mittag  wurde eine Gulaschsuppe serviert. In der einstündigen Mittagspause war die WP5 eingebunden. Die Aufgabe lautete: eine fliegende Runde auf der Grasrennbahn in exakt 120 Sekunden zu fahren. Jetzt war dann durchaus auch das fahrerische Können gefordert, denn die Grasrennbahn ist durchaus rutschig und der Boden ist wellig. Bei dem ein oder anderen von uns, trat dann auch wieder das „Handyproblem“ auf (Folge: du musst dann im Kopf bis 120 zählen; davon wieder die Folge, relativ große Abweichung von der Sollzeit- es wird ja in 1/100 Sekunden gemessen -  du kassierst  5 Strafpunkte).

Nach 60 Minuten Mittagspause ging es dann wieder auf die Strecke in die zweite Etappe. Heinz hätte hier beinahe sein Kennzeichen verloren. Mit „Strapsen“ wurde das Nummernschild gesichert und es ging weiter in die WP6 und WP7. In der WP6 mussten wieder drei Lichtschranken, in wieder 5, 15 und 20 Sekunden durchfahren werden. Danach ging es direkt im Anschluss in die WP7. Die Aufgabe lautete: Anhalten und danach genau 30 cm zurückrollen, dann wurde gemessen. Diesmal konnte unser Team keine Nullzeit vermelden.

Nachdem die WP7 absolviert war ging es ohne weitere WP zurück zum Ziel nach Dortmund in den Revierpark. Bei sonnigem Wetter hatten sich doch zahlreiche Zuschauer eingefunden  um die schönen Motorräder zu bewundern (unser Clubkollege Hans-Jürgen Kirschbaum(Kirsche) ließ es sich nicht nehmen und war auch vor Ort um Beistand zu leisten).

An der Ziel-ZK musste noch einmal die korrekte Ankunftszeit gestempelt werden und danach war dann die Rallye für uns beendet. Wir waren doch ein wenig platt aber froh dass alle Motorräder heil und sturzfrei das Ziel erreicht haben.

Die Bordkarte wurde zur Auswertung abgegeben und dann ging es zum Essen fassen. Ganz zünftig: Currywurst, Pommes, Mayo.

Beim Warten auf das Ergebnis wurden natürlich  die WP,s diskutiert und mit Kirsche (genialer Bastler) wurde das „Handyproblem „ erörtert und erste Lösungsvorschläge diskutiert.

Endlich wurden die Ergebnisse ausgehangen, aber auch ein später wieder abgenommen, weil es doch hier und da Einwände gegen die Wertung gab. Leider bekam der Veranstalter dann auch noch bei der Auswertung IT-Probleme, sodass eine Siegerehrung am Sonntagabend nicht mehr möglich war.

Sehr erfreulich: Nach Stand Sonntagabend, hatte Petra den Klassensieg in der Youngtimerklasse erzielt. Super ein Klassensieg für den AC-Herdecke von einer Neueinsteigerin.
Wir freuen uns schon auf die nächste Motorradrallye, die wir als AC-Herdecke unter die Reifen nehmen.

Nachtrag: Am Donnerstag wurden die gültigen Ergebnislisten an die Teilnehmer verschickt.
Petra behält ihren Klassensieg. Herzlichen Glückwunsch an Petra  Heubing
Die Mannschaft des AC-Herdecke erreichte Platz 2.

Die weiteren Platzierungen im Gesamtergebnis (70 gewertete Motorräder) lauten: Bernd Kohlbrunn Platz 24, Bernd Fischer Platz 26,Michael Ernst Platz 29, Heinz Rütjes Platz 39
Von Heinz Rütjes

Hier noch ein paar Fotos von dieser Veranstaltung

Die zu fahrende Strecke



Die Motorräder der Teilnehmer des AC Herdecke
Der Fahrerbrief wird gesichtet


Die wohlverdiente Mittaspause











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Team des AC Herdecke gewinnt Ostereiersuchfahrt des MSC Schmallenberg

Am Ostermontag den 18. April 2022 fand bei strahlenden Sonnenschein die 46. Ostereiersuchfahrt des MSC Schmallenberg statt.

Für das Team des AC Herdecke gingen Thomas Koentker und als Beifahrer Bernd Kohlbrunn an den Start.

Bei der etwa 70 Kilometer langen Strecke durch das Schmallenberger Land musste Anhand einer Streckenkarte, Bildpunkte und Nester mit bunten Ostereiern gesucht werden.

Am Ende hatte das Team des AC Herdecke von 63 Startern die Nase Vorne.

von Thomas Koentker

Und hier noch ein paar Bilder

Thomas der Fahrer des Teams


Die Strecke
Die strahlenden Sieger Bernd K und Thomas K.






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Trail- Fahrer des AC Herdecke in Belgien am Start

Am Osterwochenende vom 16.-17. April 2022, nahm unser Trail- Fahrer Michael Ernst am Classic  - Clubmann Trail im belgischen Aywaille teil.

Die Veranstaltung ging über zwei Tage a' drei Etappen mit ca. 250 Startern gespickt mit vielen ehemaligen WM Teilnehmern.

Am Ende konnte unser Fahrer Michael Ernst trotz eines defekten Bremshebels und kaputten Ölpumpendeckels einen beachtlichen 36. Platz von 55 Startern in seiner Klasse belegen.
von Thomas Koentker


Und hier noch ein paar Bilder

Michael am Start





Die Strecke
Der Schaden





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Bericht vom 1. Slalomwochenende 2022

Der Rallye Club Neuss veranstaltete Ostersamstag und Ostersonntag nach zwei Jahren endlich wieder seinen Traditionellen DMSB - Osterslalom. Die Veranstaltung wird für den Slalompokal des ADAC-Nordrhein gewertet.  Ostersamstag gab es einen Lauf über 1500 Meter, Ostersonntag bis 1500 Meter.

Für das Slalomteam des AC-Herdecke - Thomas Tarlarczyk, Heiner Zakrzewicz und Heinz Rütjes -bedeutete das am Karfreitag den Rennpolo vorbereiten, waschen und aufladen. Ostersamstag 5.00 Uhr aufstehen; 6.00 Uhr Treffen am Renner und auf zur Slalomrennstrecke nach Neuss auf das Verkehrsübungsgelände. Abladen, im Nennbüro Papierkram erledigen, Luftdruck regulieren, technische Abnahme und dann endlich zum Start vorfahren.

Jeder Starter absolviert einen Trainingslauf und zwei Wertungsläufe. Im Trainingslauf lernt man die Strecke im Renntempo kennen und man versucht den Grenzbereich für das Auto und für die Slicks  auszuloten.

Im Winter wurde am dem Rennpolo das Fahrwerk revidiert und man war gespannt ob auch alles richtig funktioniert und ob der Polo den gewünschten Grip erreicht.
Die Trainingsläufe wurden ohne Probleme absolviert, der Polo funktionierte einwandfrei. Erfreulich,   nach dem Training war Heinz zweiter. Dann ging es  in die Wertungsläufe mit je drei Runden.

Thomas und Heiner konnten in  beiden Wertungsläufen ihre Trainingszeiten deutlich unterbieten.
Heinz fuhr dagegen im ersten Wertungslauf zwei Sekunden langsamer als im Training. Er konnte sich aber nach einer Zeitverbesserung  im zweiten Wertungslauf auf den dritten Platz in der Klasse G6 schieben. Thomas und Heiner erreichten Platz sechs und sieben.

Am Ostersonntag stand dann der zweite Lauf – bis 1500 Meter- an. Es wurde eine Runde weniger als am Samstag gefahren.

Wieder 5.00 Uhr aufstehen, nach Neuss fahren, Nennbüro, Papierkram, Luftdruck u.s.w.
Das Wetter war wie am Tag zuvor wieder sehr schön, aber auch kalt. Die gefahrene Strecke war kürzer als am Samstag. Die Reifen brauchten dann länger um auf Temperatur zu kommen, (Kaltluftdruck wird anders eingestellt).

Diesmal fuhr anstelle von Thomas, Werner Knoop mit nach Neuss. Die Trainingsläufe waren gut aber in den Wertungsläufen wurden von den Teammitgliedern  einige Pylonen geworfen.
Von den Fahrzeiten wäre wieder ein dritter Platz herausgesprungen, aber auf Grund der Zeitstrafen wurden wir im Ergebnis nach hinten durchgereicht. Das ist halt Motorsport.

Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, unter dem Strich war es ein schöner Saisonauftakt. Man traf alte Bekannte, es wurden Benzingespräche geführt und endlich hörte man wieder, wie  Rennmotoren in den roten Bereich gedreht wurden. Das Slalomteam freut sich schon auf das nächste Slalomwochenende.
von Heinz Rütjes

Und hier noch ein paar Bilder

Heinz, Thomas und Zacke am Samstag vor dem Start  - die drei von der Tankstelle  ;)

Heinz mit Eifer dabei



Heinz in Aktion




Werner K am Start


Zacke am Start


Thomas in Aktion



Die Siegerehrung






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Copyright by Andrea Nordhaus


Motorrad-Veteranen-Treffen am Karfreitag,den 15.04.2022

Am Karfreitag, den 15.04.2022 fand in Zusammenarbeit mit der "Ruhrpottpension Am Stöter"  das 1. Motorrad - Veteranen- Treffen statt. Wir  vom AC Herdecke waren mit einem Infostand vertreten. Die Besitzer der Ruhrpottpension haben für das leibliche Wohl gesorgt.

Leider wollte sich die Sonne an diesem Tag nicht zeigen und es war auch nicht wirklich warm. Aber das schreckte die Motorradfahrer nicht ab.

So füllte sich ab 11:00 Uhr der Parkplatz am Stöter mit vielen schönen und auch sehr alten Motorrädern, aber auch neuere Baujahre waren vertreten.

Es gab viel zu sehen und zu bestaunen und so manches Benzingespräch wurde geführt.
Es war eine sehr schöne Veranstaltung und viele der Teilnehmer wünschen sich eine Wiederholung.

Wir möchten uns an dieser Stelle  bei allen bedanken. Wir haben uns sehr gefreut, dass ihr vorbei gekommen seid.

Ebenso möchten wir uns aber auch bei Michaela Lohrmann und Ralph Brands, den Betreibern der Ruhrpottpension für ihre Gastfreundschaft und tolle Bewirtung bedanken. Wir haben uns sehr wohl bei euch gefühlt und freuen uns schon auf das nächste Treffen.

von Andrea Nordhaus

Hier einmal ein paar Eindrücke zu diesem Tag in Form von Fotos.

Unser Infostand war besetzt von rechts nach links mit unserer Schatzmeisterin Judith und der Schriftführerin Andrea






Aber auch Bernd Fischer hat uns unterstützt





Es füllt sich so langsam


Es waren sogar Gespanne dabei





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2. Frühlingsfahrt des AC Herdecke am Sonntag den 10.04.2022

Am Sonntag fand die 2. Frühlingsfahrt des AC Herdecke statt.

Das Wetter meinte es gut mit uns, und so konnten bei trockenem, aber kühlen Temperaturen, 18 Fahrzeuge an den Start gehen, um auf ca. 50 km einige Aufgaben zu bewältigen.

Der MSC Sprockhövel war mit einigen Mitgliedern sehr stark vertreten. Natürlich ließen es sich einige unserer Mitglieder des AC Herdecke auch nicht nehmen, anzutreten. Wir haben uns aber besonders gefreut, dass wir auch nicht clubzugehörige Teilnehmer begrüßen durften, die an den Start gegangen sind.

Einige Teilnehmer waren mit ihren Oldtimer dabei, die nach der Frühlingsfahrt dann gesondert geehrt wurden.

Ein kleines Roadbook mit einer Streckenanweisung (Chinesenzeichen) und Bildausschnitten, begleitete die Teilnehmer dann auf ihrer Tour.

Sofort am Start, wurden die Teilnehmer bei einer kleinen Sonderprüfung gefordert, die alle gut meisterten.

Damit den Teilnehmern nicht langweilig wurde, gab es auf der Strecke natürlich auch noch einiges zu erledigen. So mussten die Teilnehmer an Hand von Suchpunkten (kleine Ausschnitte von Fotos) die mit Nummern versehen waren, finden und in ihrer Bordkarte eintragen.

Aber auch das Aufschreiben der Anfangsbuchstaben der Ortseingangsschilder in der Bordkarte gehörte mit zu den Aufgaben. Weiterhin musste nach Baumaffen, die sich auf der rechten Straßenseite befinden konnten, Ausschau gehalten werden, um sie dann in der Bordkarte einzutragen. Eine Stempelstelle, an der man sich einen Stempel in der Bordkarte geben lassen musste, galt es auch zu finden.

Natürlich haben alle Teilnehmer die Aufgaben bewältigt und so konnten wir dann zum Abschluss, als alle im Ziel eingetroffen waren, noch zur Siegerehrung in unser Clublokal Kronen Stuben in Herdecke bei einem gemütlichen Beisammensein zusammenkommen  und den Tag ausklingen klassen.

Der MSC Sprockhövel  hat für den Club mit den meisten Teilnehmern erfolgreich den Wanderpokal verteidigen können und nahm ihn auch wieder mit nach Hause.

Aber auch die Mitglieder des AC Herdecke und Gastteilnehmer haben die Aufgaben super gemeistert und konnten sich über ihre Medaillen und kleine Preise freuen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmal bei allen Teilnehmern, es war ein sehr schöner Tag.

von Andrea Nordhaus

Zum Abschluss noch ein paar Fotos.

Fahrerbesprechung







Team Bernd F., Andre und Judith bei der Sonderaufgabe







Team Christian und Mariana bei der Sonderaufgabe






Team Jörg und Gaby bei der Sonderaufgabe



Team Michael und Petra bei der Sonderaufgabe
Team Thomas und Yvonne bei der Sonderaufgabe







Team Zacke und Kirsche bei der Sonderaufgabe








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Aktionen der Mitglieder am 02.04.2022

Am letzten Wochenende waren einige unserer Clubmitglieder wieder sehr aktiv im Motorsport tätig.

So haben am Samstag, den 02.04.2022 Heinz Rütjes, Bernd Fischer, Michael Ernst und Bernd Kohlbrunn an der Nachtfahrt vom MSC Sprockhövel e.V. im ADAC teilgenommen.

Um 18:00 Uhr ging es los und auf ca. 50 km gab es einige Aufgaben zu erledigen. Per Wegbeschreibung als Text und kleinen Kartenausschnitten machte man sich auf den Weg. Auf der Route mussten z.B. Bilder oder Ausschnitte aus unterschiedlichsten Perspektiven gesucht werden. Ebenso mussten Fragen beantwortet werden. Natürlich kamen alle ins Ziel und Bernd Kohlbrunn machte den 3. Platz und  erhielt auch einen Gewinn.

Aber auch Hans Jürgen Kirschbaum und Andrea Nordhaus waren aktiv im Motorsport tätig. Sie starteten bei der 37. ADAC Stormarn Retro Rallye in Trittau am 02.04.2022

Bereits am Freitag den 1. April machten sich die Beiden auf den Weg nach Trittau. Am Samstag war es dann so weit. Nach der technischen Abnahme durften alle Teilnehmer die Strecke und WP’s, 7 an der Zahl abfahren, um die sogenannte Bibel aufzuschreiben.

Man war guter Dinge und konnte dann um 13:58 an den offiziellen Start gehen. Es lief alles so super und die ersten WP’s wurden mit guten Zeiten gemeistert. Doch dann machte der kleine 700 BMW Probleme und die beiden mussten nach der 3. WP mit einem Kupplungsschaden ausscheiden. Sie lagen bis dahin unter den ersten 5 Plätzen.

Hans Jürgen und Andrea waren sehr gefrustet und enttäuscht. Aber man ließ es sich nicht nehmen, die anderen Teilnehmer bei ihrer Zieleinfahrt noch zu empfangen.

Am Abend wurden noch viele Gespräche gesprochen und die beiden waren sich einig, bei der Retro Rallye in Gütersloh sind wir wieder dabei.

von Andrea Nordhaus

Ein Foto der Beiden in Aktion  mit dem BMW 700 haben wir für euch.





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Hanse Classic Trial 2022 in Celle

Am 26.03 2022 ist unser Clubmitglied Michael Ernst beim ersten Hanse Classic Trial 2022  in Celle gestartet.

Er wurde 8. von 30 Startern in seiner Klasse.
An dieser Stelle gratulieren wir Michael ganz Herzlich.

In den folgenden Filmen könnt ihr euch einmal ein Bild von der Veranstaltung machen.

Film 1

Film 2

Film 3

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Motorradtour am 20.03.2022

Am Sonntag, den 20.03.2022 trafen sich einige Mitglieder des AC Herdecke zu einer Motorradtour.

Unter der Leitung von Bernd Fischer machte man sich mit insgesamt 7 Motorrädern, darunter auch ein Gespann auf den Weg.

Zuerst ging es noch bei Sonnenschein zum Biker Treff „Am Haus Scheppen“, welches am Südufer des Baldeneysees zwischen Essen-Werden und Essen-Kupferdreh liegt. Hier legte man einen kleinen Zwischenstopp ein. Es war recht gut besucht und so konnte man das eine oder andere schöne Motorrad anschauen.

Weiter ging es dann leider bei leichtem Regen zur anderen Seite des Baldeneysees.  Bei warmen Kakao, Kaffee, Cappuccino und leckerem Kuchen wärmte man sich im  "Garten-Restaurant Baldeneyer Fähre" auf.

Fazit: Es war eine sehr gelungene Tour. Trotzt des leichten Regens hatten alle viel Spaß und man führte so manches Benzingespräch. Die nächste Tour ist schon in Planung.

von Andrea Nordhaus

Hier nun noch ein paar Bilder.

Wir waren dabei




Ankunft "Am Haus Scheppen"






Ankunft " Garten-Restaurant Baldeneyer Fähre"


Wir lassen es uns schmecken
Und wärmen uns bei warmen Getränken auf






Und das tolle Gespann von Ulli


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Trackday: Test- und Einstellfahrten der Rennserie  „Kampf der Zwerge“ auf dem  Circuit Meppen

Am Samstag den 19. März war das Slalomteam des AC-Herdecke zu Gast bei der Rennserie  „Kampf der Zwerge“ im Emsland auf dem Circuit Meppen.

Der Veranstalter hatte zur Vorbereitung auf die Rennsaison zu Test und Einstellfahrten eingeladen. Hier werden die Rennfahrzeuge eingestellt und unter Rennbedingungen getestet.

In dieser Rennserie starten  kleine Tourenwagen, mit einem maximalen Hubraum bis 1300 ccm. Die kleinen Rennwagen  sind oft die Publikumslieblinge auf jeder Veranstaltung des historischen Motorsports.

Es starten Autos wie der Fiat Abarth 1000 TCs, Autobianchi A112 ,  Fiat 127, Fiat 128, der Mini Cooper, der NSU TT,  sowie der  Simca Rallye.

Es waren dann auch alle aufgeführten Marken vor Ort und konnten im Rennbetrieb  bewundert werden.  Zahlenmäßig am stärksten vertreten waren die NSU TT und die Minis.

Da einige Startplätze für  Gäste außerhalb der Rennserie zur Verfügung standen,  hat das Slalomteam des AC-Herdecke bestehend aus:  Werner Knoop , Thomas Tarlarczyk , Heiner Zakrzewicz und Heinz Rütjes, die Gunst der Stunde genutzt und auch an dieser Veranstaltung teilgenommen.

Werner  brachte seinen neu aufgebauten NSU 1200 TT an den Start und Heinz brachte seinen Polo G40 mit nach Meppen. Thomas und Heiner (genannt Zacke), starteten auf ihren BMW 323 Ti, aufgebaut nach der Gruppe H.  Es war übrings für Thomas  der allererste Start auf seinem BMW .

Relativ unerwartet wurde das  BMW Team durch Nadine erweitert. Nadine ist die Tochter von Zacke. Sie ist das erste Mal überhaupt  in einem Rennwagen gesessen - und das - auf einer Rennstrecke im Rennbetrieb.  Sie hat ihr Debüt klasse gemeistert. Ihre Rundenzeiten  lagen nur ein paar Sekunden hinter unseren Zeiten. Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm.

Mit im Team waren noch Monika Knoop und Yvonne Geyer.  Monika hat uns hervorragend mit Kaffee, Gebäck und einer Sitzecke an ihrem Wohnmobil versorgt.  Yvonne hatte die Zeiten im Auge,  hat auf die Startzeiten geachtet und hat die Bilder und Videos aufgenommen.

Auf einer Rennstrecke im Rennmodus zu fahren ist faszinierend. Es war deshalb wirklich ein toller Tag in Meppen. Wir haben viele Runden gedreht, viel Erfahrung gesammelt und viele gute Benzingespräche geführt. Und, es ist alles heile geblieben.

Am Abend haben wir dann noch bei Pommes, Burger, Kuchen, Cola und  Cappuccino den Tag ausklingen lassen und sind danach ein bisschen müde aber zufrieden nach Hause gefahren.
Wir freuen uns schon auf die kommenden Trackday  -Veranstaltungen in Zolder und auf dem Bilster Berg.

von Heinz Rütjes

Und hier noch ein paar Bilder und ein Video von diesem tollen Tag


 











Für das leibliche Wohl war auch gesorgt






Und hier noch ein tolles Video









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Orientierungsfahrt-Schulung am Samstag, den 12.03.2022

Am Samstag, den 12.03.2022  trafen sich wieder einige Mitglieder des AC Herdecke um 14.00 Uhr zur Fortsetzung der Beifahrerschulung vom 12.02.2022. Dazu trafen wir uns auf dem Parkplatz von TOTO's Gasthaus & Sportpark Ruhrtal.

Dieses Mal durften wir drei kleine Orientierungsfahrten absolvieren, die Hans Jürgen und sein Sohn Max für uns ausgearbeitet hatten. Die Strecke führte uns Rund um das Industriegebiet in Hattingen nahe der bekannten Henrichshütte.

An dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an die Beiden. Es hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht und wir haben jede Menge an neues Wissen mit nach Hause nehmen können.

Bevor es jedoch los ging gab es einige Erklärungen von Hans Jürgen.

So wurde uns beim Austeilen unserer Fahrtaufgaben und Bordkarten mitgeteilt, dass wir die Strecke im sogenannten Einbahnstraßensystem zu fahren haben. Das heißt, dass jede Straße, die einmal in eine bestimmte Richtung befahren wurde, niemals (auch später nicht) in entgegengesetzter Richtung befahren werden darf.  Ebenso stellte uns Hans Jürgen die Baumaffen (Buchstaben oder Zahlen) vor, die sich auf der rechten Seite unserer zu fahrenden Strecke befinden können und wir wenn wir welche sehen, in die Bordkarten eintragen müssen.

Nachdem dann alle Unklarheiten geklärt waren, begaben sich Fahrer und Beifahrer in ihre Autos und es konnte losgehen.

Zuerst durften wir eine Strecke nach Chinesenzeichen abfahren. Wir hatten ja schon bei der Beifahrerschulung gelernt, dass Chinesenzeichen bei einer Orientierungsrallye der Richtungsweisung dienen. Ebenso war uns allen klar, dass es sich dabei um eine schematisch dargestellte Kreuzung oder einen Kreisverkehr aus der Vogelperspektive handelt. Man befindet sich an der Stelle des Punktes und fährt in Richtung der Pfeilspitze. In der Theorie ja so einfach, aber in der Praxis umzusetzen, brachte einige schon ins Grübeln. Trotzdem haben wir uns alle tapfer geschlagen und das Ziel erreicht.

Weiter ging es mit einer 2. Orientierungsfahrt, die von der Strecke her die Gleiche war wie die Erste. Jedoch hatte sich Hans Jürgen hierzu noch kleine Extras einfallen lassen, wo es für die schon etwas geübteren Ori-Fahrer einige Erinnerungen von bereits gefahrenden Ori‘s gab. Auch diese Übung wurden von allen gemeistert.

Als Letztes mussten wir nach einem Kartenausschnitt mit Hilfe von eingezeichneten Pfeilen und Punkten eine Strecke abfahren. Zwischen den Pfeilen und Punkten war jeweils die kürzeste Strecke zu wählen. Hier wurde den Beifahrern schnell klar, dass man sich sehr konzentrieren musste, besonders dann, wenn man den Kartenausschnitt gedreht hat und sich keine Kennzeichnung auf der Karte gemacht hatte, wo man gerade war. Aber auch diese Aufgabe haben alle geschafft.

Bei einem leckeren gemeinsamen Essen in TOTO's Gasthaus & Sportpark und noch vielen interessanten Gesprächen ließen wir diesen so tollen und vor allem lehrreichen Tag ausklingen.

Fazit: Alle waren sich einig, dass es sehr wichtig war, das Erlernte aus der Theorie selber in die Praxis mal umzusetzen zu können. Es war mal wieder eine sehr gelungene Veranstaltung. Wir werden weiter üben und üben, damit wir dann in Oelde gemeinsam alle bei der 18. ADAC-Oldtimer-Rallye Rund um Oelde an den Start gehen können.
von Andrea Nordhaus

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Besuch des Oldtimerbrunchen am Cafe del Sol in Gelsenkirchen Erle am 06.03.2022

Endlich war es mal wieder soweit, es fand ein Oldtimerbrunchen am Cafe del Sol in Gelsenkirchen Erle statt.

Natürlich waren einige Mitglieder des AC Herdecke dabei. Sie ließen es sich nicht nehmen mit ihren Oldtimern gemeinsam vorzufahren.

Trotz Kälte, aber strahlendem Sonnenschein, schaute man sich um und so manche Benzingespräche wurden geführt. Zum Abschluss wärmten sich noch alle bei einem warmen Getränk auf.

Es war mal wieder sehr schön, gemeinsam eine Veranstaltung zu besuchen. Wir freuen uns alle sehr auf die nächsten Treffen.

Auf den folgenden Bildern könnt ihr die tollen Oldtimer unserer Clubmitglieder sehen. Aber auch die Geselligkeit, wie ihr gleich auf den Fotos sehen könnt, kam mal wieder nicht zu kurz.
von Andrea Nordhaus


Heinz und sein Polo G 40






Thomas mit Yvonne und der Mercedes






Bernd F mit seinem Mercedes






Eva und ihr VW Scirocco



Und nette Gespräche durften natürlich nicht fehlen.



Wir wärmen uns auf


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Retro Rallye in Oschersleben vom 26.02.2022 bis 27.02.2022

Heute folgt nun ein kleiner Bericht über den Retro Rallye Cup 2022 in Oschersleben.

Zwei Mitglieder vom AC Herdecke, Hans Jürgen Kirschbaum als Fahrer und Andrea Nordhaus als Beifahrerin sind mit der Startnummer 18 an den Start gegangen.

Es war ein sehr aufregendes und erlebnisreiches Wochenende.

Schon die Hinfahrt am Freitag den 25.02.2022  war spektakulär….So gab es bedingt durch Glatteis auf der A2 einen langen Stau. Nach 18:00 Uhr kamen die Beiden erst im Hotel, welches direkt an der Rennstrecke liegt an. Nach dem Einchecken traf man sofort auf alte Bekannte von Hans Jürgen und vertrieb sich den Abend noch mit einigen Benzingesprächen.

Am Samstag wurde es dann aber ernst. Besonders aufgeregt war Andrea, denn es war ihre 1. Retro Rallye. Trotz strahlendem Sonnschein stieg Andrea mit eiskalten Händen und völlig aufgeregt in den kleinen BMW 700. Aber Hans Jürgen lenkte sein Auto perfekt über die umgebaute Rennstrecke und die Kartbahn und nahm ihr so die Aufregung. Es war einfach nur klasse und machte Beiden sehr viel Spaß.

Insgesamt mussten am Samstag und Sonntag 21 Wp´s mit 42 Lichtschranken durchfahren werden. Insgesamt gingen 30 Teams an den Start.

Das Team Kirschbaum/Nordhaus gab alles an diesem Wochenende und durfte auch einen Pokal mit nach Hause nehmen. Am Sonntag belegten sie den 11. Platz im 3.Lauf und sie wurden 7. in der Gesamtwertung.

Hier noch ein paar Eindrücke des Wochenende.

von Andrea Nordhaus

Die Hinfahrt





Der BMW 700/ Baujahr 1961




Gleich geht es los






Der Pokal
















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Beifahrerschulung am Samstag, den 19.02.2022

Am Samstag, den 19.02.2022  trafen sich  wieder einige Mitglieder des AC Herdecke um 14.00 Uhr zur Fortsetzung der  Beifahrerschulung vom 12.02.2022.

Bernd Fischer eines unserer Mitglieder stellte  auch dieses Mal wieder für uns seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Er ließ es sich auch nicht nehmen, uns wieder kulinarisch zu verwöhnen. Bei leckeren selbstgemachten Pommes, mit Currywurst, Mettwürstchen und Getränken konnten wir uns nach getaner Arbeit stärken. An dieser Stelle ein  dickes Dankeschön an Bernd für seine Gastfreundschaft. Wir haben uns wieder sehr wohl  bei dir gefühlt.

Unter Leitung von Hans Jürgen Kirschbaum ebenfalls ein Mitglied des AC Herdecke, durften sich Fahrer und Beifahrer an einer GLP erproben.

Zuerst hatte jedes gebildete Auto-Team die Möglichkeit, sich mit der Lichtschranke vertraut zu machen.  Wann löst mein Auto beim Einfahren in der Lichtschranke aus, war  einer der ersten Aufgabe, die wir uns stellen mussten. Schon eine Herausforderung für uns alle, denn wo ist denn genau der Punkt bei meinem Auto.? Aber durch das Ausprobieren und durch die Gespräche konnten wir uns gut mit der Materie vertraut machen.

Weiter ging es dann mit einer kleinen Strecke, die wir selber in einer vorgegebenen Sollzeit bzw. Durchschnittsgeschwindigkeit durchfahren mussten. Fahrer und Beifahrer gaben hier alles, um diese Aufgabe zu meistern. Es stellte sich auch die Frage, welcher  Zeitmesser ist der Beste oder sollte es sogar ein Rallye Timer sein. Das Wichtigste für alle war aber, selber einmal mit dem Auto tätig zu werden und auch ein Gefühl für den Zeitmesser zu finden, wann starte ich ihn bei der Lichtschrankeneinfahrt.

Als Belohnung gab es für alle Teilnehmer eine Wertung für die gefahrene Zeit und ein kleines Präsent.

Fazit: Wir haben ausprobiert und gelernt. Danke an Hans Jürgen für die vielen Tipps rund um das Lichtschrankenfahren. Aber auch der Austausch unter den Teilnehmern war sehr hilfreich. Jetzt heißt es für uns trainieren, trainieren, trainieren.

Es war wieder eine sehr gelungene Veranstaltung, die für alle sehr aufschlussreich war und uns auch noch die Gelegenheit gab, diesen tollen Tag  mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen zu lassen.

von Andrea Nordhaus

Hier nun ein paar Bilder von dieser Veranstaltung.

 

Lichtschrankeneinfahrt




Team Thomas

 


Und es geht los.....am Ende Platz 4



Team Michael und Petra


Die Zieleinfahrt ....am Ende Platz 5


Team Bernd F. und Judith



Zieleinfahrt....Am Ende Platz 3
Team Zacke und Thomas


Team Bernd K. und Ulli


Zieleinfahrt....Am Ende Platz 1




Team Heinz und Andrea


Und los geht es
Zieleinfahrt....Am Ende Platz 2



Team Hans Jürgen und Andrea


Zieleinfahrt.....Am Ende Platz 2
Zum Abschluss noch ein kleines Video. Zieleinfahrt Team Hans Jürgen und Andrea



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Beifahrerschulung am Samstag, den 12.02.2022

Gestern am Samstag den 12.02.2022 trafen sich bei strahlendem Sonnenschein einige Mitglieder des AC Herdecke um 14.00 Uhr zu einer Beifahrerschulung.

Bernd Fischer eines unserer Mitglieder stellte für diese Veranstaltung seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Ebenso wurden wir von ihm mit einer leckeren Suppe, Kuchen und Getränken bestens versorgt. An dieser Stelle ein Dankeschön an Bernd für seine Gastfreundschaft. Es war sehr schön bei dir und wir freuen uns auf die Fortsetzung nächste Woche Samstag, den 19.02.2022.

Hans Jürgen Kirschbaum ebenfalls ein Mitglied des AC Herdecke, der selber sehr aktiv im Bereich der Oldtimer - Rallys tätig ist, führte uns durch den Nachmittag. Es ging rund um das Roadbook - wie lese ich es, die Chinesenzeichen, die Navigation durch Landkarten, die Equipment-was brauche ich und vieles mehr. Sogar eine kleine schriftliche Aufgabe stand für uns auf dem Programm.

Ein ganz dickes Dankeschön an dieser Stelle an Hans Jürgen, der alles so gut, verständlich und vor allem auch mit Beispielen aus seinen eigenen Teilnahmen an Rallys an uns übermittelt hat. Wir freuen uns nun schon auf den 2. Teil, wo es dann in die Praxis geht, wo wir selber eine kleine GLP fahren dürfen.
Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die wirklich sehr informativ war und zum Abschluss auch noch Gelegenheit gab, gemütlich zusammen zu sein.

von Andrea Nordhaus


Hier nun ein paar Bilder von dieser Veranstaltung.

Hier wird sehr interessiert zugehört



Alles lauscht Hans Jürgen Kirschbaum
Hans Jürgen Kirschbaum in seinem Elemet








Hier wird fleißig an der gestellten Aufgabe getüfftelt







Auch fachliche Gespräche durften nicht fehlen.


Nach dem Lernen Entspannung beim Bierchen